Seit vorgestern Abend geht es mir gar nicht mehr wirklich so gut. Entweder hat mich der Beginn einer Erkältung getroffen oder aber meine vorübergehende Ernährungsumstellung auf Mischkost mit Kohlenhydraten wirkt sich in der vermuteten Lebensmittel Unverträglichkeit aus und tobt in meiner Hausstauballergie. Die Hausstauballergie kann ja, wenn sie gerade richtig aktiv vor sich hin wütet, durchaus mit den Symptomen einer Erkältung um die Ecke biegen.
Das Nase läuft und ist zu, der Hals kratzt, der Schädel dröhnt und das Allgemeinbefinden ist eher im Keller als ich Dachgeschoß anzusiedeln. Rundum, es sieht aus als wäre eine Erkältung im Anzug, bzw. hat mich bereits erwischt.
Es könnte aber auch sein, dass meine Hausstauballergie mir diese Erkältungssymptome schickt. Eine Lebensmittel Unverträglichkeit kann sich ja in allen möglichen körperlichen Auswirkungen zeigen und greift sich in den meisten Fällen die gerade vorhandenen Schwachstellen des Körpers. Grund dafür wäre die Mischkost mit Kohlenhydraten, die seit ein paar Tagen für die nächsten 4 Wochen auf dem Programm steht.
Uns Hausstauballergiker beutelt es am meisten im Frühjahr und im Herbst, wenn gerade die Umstellung von Heiz- auf Lüftperiode sowie umgekehrt vollzogen wird. Die Heizsaison ist ja jetzt seit Kurzem in vollem Gange, so dass natürlich auch diese Möglichkeit besteht. Ob nun Erkältung oder Lebensmittel Unverträglichkeit ist ja eigentlich auch egal, denn eines bleibt bei beidem gleich: Mir geht es gerade gar nicht so gut, ich fühle mich ziemlich hundeelend.
Eigentlich wollte ich mich gerade mit Bloggen ablenken, aber irgendwie scheint in meinem Kopf zusätzlich noch ein großes Ideen Loch Einzug gehalten zu haben. Mir fällt nix ein, worüber ich schreiben könnte. Damit bin ich aber scheinbar so ganz und gar nicht alleine, denn Marc hat auch gerade Lust zu bloggen und weiß nicht über was. Eine Gemeinsamkeit zu haben macht es zwar etwas einfacher aber auch nicht gerade besser
Die Idee von Kaddi Schreib gegen die Oktober-Depression an, ist zwar super und würde wohl auch zur Ablenkung von “ich fühl mich elend” helfen, nur leider macht diesem Vorhaben gerade das Ideen-Loch ein Garaus.
Tja, blöd gelaufen. Ich werde mich jetzt wohl einfach mal etwas zudröhnen, der Tee mit einer ordentlichen Ladung Rum steht vor mir und fängt an, mich langsam aber sicher zu benebeln. Damit geht es mir dann zwar auch nicht wirklich besser, aber es hat immerhin die Auswirkung, dass es mir dann egal ist