Erst einmal ein Herzliches Dankeschön an alle, die meinen Beitrag Blog Kategorien, Tags oder beides – was und wie nutzt Ihr sie? kommentiert haben. Eure zahlreichen Antworten haben mich bei meiner Entscheidung sehr unterstützt. Auch ein mittlerweile nicht mehr existierender Beitrag von Maya sowie ihre dazugehörige Umfrage in der Sidebar waren diesbezüglich sehr interessant.
Eigentlich dachte ich, dass aufgrund von Nutzungsmangel die Tagcloud verschwinden könnte, bzw. ich mich auf eines, entweder Kategorien oder Tags, konzentrieren könnte. So wie es aber aussieht, wird die Tagcloud doch hin und wieder von einigen Lesern geschätzt.
Jeder hat in seinem Leseverhalten auf Blogs direkt so seine eigenen Vorzüge. Den einen interessieren weder die Kategorien noch die Tags, der andere wiederum bevorzugt die Kategorien, der nächste die Tagcloud und ein anderer findet beide Möglichkeiten hilfreich.
Um meinen Lesern den höchstmöglichen Komfort in der Navigation zu bieten habe ich mich letztendlich entschieden, die Tagcloud nicht nur beizubehalten, sondern sie auch zu überarbeiten und zu erweitern. War zwar ziemlich zeitaufwendig, aber unter dem Strich hat sich diese Arbeit in meinen Augen auf jeden Fall gelohnt. Die Leser, die die Tagcloud schätzen, können sich jetzt an ihr “verlustieren” und die, die sie gar nicht interessiert, brauchen sich auch nicht zu grämen, denn in ihrem Fall habe ich mir die Arbeit einfach “nur” für die Suchmaschinen gemacht. So schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe
Die Suchmaschinen sind bei dem ganzen natürlich auch ein Thema. Und da ich mich persönlich überhaupt nicht vor Double Content auf der eigenen Domain fürchte, sind bei mir die Kategorien wie auch die Tags zur Indexierung freigegeben. Da ich in jedem Beitrag den more-Tag verwende und auch ein bißchen auf die Auswahl der entsprechenden Tags achte, ist es eher unwahrscheinlich, dass ich größeren Double Content produziere.
Weiter habe ich die entsprechend verwendeten Tags in mein Theme im einzelnen Beitrag sowie die Archivübersichten und auf der Hauptseite eingefügt. Der zugehörige Template Tag ist übrigens folgender:
<?php the_tags('Tags: ', ', ', ' '); ?>
Die genaue Verwendung dieses Template Tags könnt Ihr in der entsprechenden WordPress Doku nachlesen.
Auch für das “Wo” der Tagcloud gibt es verschiedene Möglichkeiten, wobei die interessantesten in meinen Augen die Sidebar sowie eine eigene Seite für die Tagcloud sind. Wer viele Tags einsetzt oder in der Sidebar zu wenig Platz hat alle anzuzeigen, kann auf letztere Möglichkeit zurückgreifen. Die Tagcloud in der Sidebar kann kürzer anzeigt und mit einem Link zur Tagcloud Seite führen. Für diese Anforderung gibt es wahrscheinlich auch ein Plugin, aber die manuelle Umsetzung ist so einfach, dass ich mich gar nicht erst auf die Suche nach einem Plugin mache, und Euch die einzelnen Schritte dazu nachfolgend kurz erkläre:
<?php endwhile; endif; ?> (damit davor noch manueller Text in der Seite eingegeben werden kann) folgenden Code anpassen und einfügen:
<?php if ( is_page('id') ) {
wp_tag_cloud('arguments');
} ?>
Anstatt “id” bei is_page() die entsprechende ID (Zahl) der Tagcloud Seite eingeben.
Die möglichen “arguments” von wp_tag_cloud findet Ihr auf der entsprechenden WordPress Doku Seite.
<?php wp_tag_cloud('smallest=11&largest=14&unit=px&number=40'); ?>
<p align="right" style="color:#000000; font-size:11px; margin:0">
<i>-> vollständige <a href="http://www.crazytoast.de/tagcloud/">Tagcloud</a> anzeigen</i>
</p>
<?php if (!is_page(id) ) { ?> Anweisung ummantelt (“id”=Id der Tagcloud Seite, am Ende <?php } ?> nicht vergessen) und die Tagcloud Seite mit dem entsprechenden exclude aus meiner wp_list_pages() ausgeschlossen.Das ist auch ein gutes Beispiel das erkärt, warum ich meine Widgets fast ausschließlich manuell in der Sidebar eingebunden habe. Ich kann sie einerseits formatieren, wie ich gerade lustig bin, dazwischen einfügen, was mir gerade so in den Sinn kommt und, was eigentlich der Hauptgrund ist, erweiterte Widget-Funktionen nutzen, die oftmals nicht im Admin Bereich angeboten werden, bzw. diese auch auf mehreren Seiten unterschiedlich ansprechen. WordPress bietet alleine schon sehr viele erweiterte Möglichkeiten und natürlich auch einige Plugins, so dass ich auf diesen Leistungsumfang auch gerne zurückgreife.