Es war einmal, Anno Zwieback, da bekam ich ein Stöckchen, bearbeitete es und schickte es weiter. Dass mir dieses Stöckchen dann noch zum Verhängnis wird, auf diese Idee wäre ich damals nicht gekommen. Seitdem zieht dieses Stöckchen mit seinen jeweils immer wieder neuen Fragen durch die Blogosphäre und trifft mich immer wieder mit einer Regelmäßigkeit, die schon nicht mehr schön ist. Da ich es persönlich auch nicht gerade lustig finde das selbse Stöckchen x-mal abzuarbeiten und grundsätzlich so gar kein Freund von Stöckchen bin, lehnte ich es immer wieder ab.
Nun traf es mich in den letzten Tagen schon wieder zwei Mal und ich werde mich jetzt noch einmal kurz aufraffen und auf die mir darin gestellten Fragen eingehen. Mehr nicht. Ich lasse es weder als Stöckchen hier liegen, noch werfe ich es weiter, noch denke ich mir neue Fragen aus oder was auch immer. Denn dieses Stöckchen hat mittlerweile einen äußerst hohen Nervfaktor bekommen, zumindest bei mir. Und ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass Ihr gerne alle paar Tage einen neuen Beitrag über dieses Stöckchen hier bei mir lesen wollt
Als erstes zu Matthias, der mich am Dienstag mit diesem Stöckchen beworfen hat. Matthias möchte von mir wissen:
Mit welchen Blogvermarktungsmöglichkeiten hast du die besten Erfahrungen gemacht? Diese Frage ist wirklich ganz einfach zu beantworten. Die beste Vermarktung meines Blogs nennt sich “Crazy Girl”, das bin nämlich ich selbst. Die Art meine Artikel zu schreiben, mich mit Euch zu unterhalten, egal ob bei Euch oder hier bei mir, ist das, was mich auszeichnet, sozusagen meine “Marke”. Von allen anderen Möglichkeiten einen Blog zu ver”mark”ten halte ich nicht sonderlich viel
Weiter möchte Matthias wissen, wie viele Blogartikel ich im Schnitt täglich lese. Diese Frage ist definitiv nicht mit einer Zahl zu beantworten, denn das variiert von 0 bis x, je nachdem wie ich gerade Zeit finde, durch meinen Feedreader zu stöbern. Mal sind es mehr, mal sind es weniger, mal sind es gar keine, meine eigenen natürlich ausgenommen.
Die letzte Frage von Matthias ist: Was sind Deine drei Lieblingsplugins und warum? Diese Frage ist nun wirklich schwer. Liebling in Form von nett, schön, hilfreich, notwendig? fällt mir da als Gegenfrage ein. Aber zurück zu den Plugins, mir fällt als erstes das Blogintroduction Plugin von Kim ein, das auf meiner Hitliste ganz oben steht. Im Einsatz seht Ihr es rechts in meiner Sidebar, meine Lieblingsblogs.
Als absoluter Statistikfreak, der Analytics nicht nutzen will, finde ich CyStats ein super Plugin, welches ich ebenfalls nicht mehr missen möchte.
Als drittes Plugin nenne ich NoSpamNX, das gerade in den letzten Tagen hier ein paar Mal namentlich auftauchte, als es um Spam Kommentare ging. Ohne dieses Plugin, bzw. seinen Vorgänger, wäre mein Blog hier schon längst im automatisierten Spam ersoffen.
Vielleicht ist jetzt auch einigen von Euch aufgefallen, dass alle drei Plugins von deutschen Autoren stammen. Nicht nur unsere englischsprachigen Kollegen können tolle Plugins schreiben, wir Deutschen definitiv auch
Das nächste Stöckchen traf mich heute von Biggi, sie stellt mir gleich sechs Fragen: Mit dem Internet lässt sich kein Geld mehr verdienen, was machst Du nun? Tja, gute Frage, ich suche mir dann wohl einen Job, der nicht davon abhängig ist, mit dem Internet Geld zu verdienen.
Wieviele eigene Projekte braucht ein SEO? Ich würde mal sagen, das kommt ganz drauf an, wie ernst oder wie beruflich seine Projekte und auch seine Ansprüche sind. Fakt ist aber, dass die meisten SEOs mehrere Projekte haben, aber wie viele man braucht – keinen Peil.
Was ist der größte Vorteil von Google? Oh jeh, auf Anhieb würden mir gleich mal ein paar Nachteile einfallen
aber für den größten Vorteil muss ich dann schon etwas nachdenken. Ich denke der größte Vorteil und gleichzeitig auch der größte Nachteil ist die unheimliche Marktdurchdringung, also diese Fast-Monopolstellung, die Google als Suchmaschine einnimmt. Über Google kommen die meisten Besucher und ergo sind alle, die diese Besucher haben möchten, auf diese Suchmaschine angewiesen.
Hat Bing eine Chance Google vom Markt zu verdrängen? Ich würde es mir ehrlich gesagt wünschen. Konkurrenz belebt das Geschäft, was dieses “Geschäft” definitiv mehr als notwendig hat.
Siehst Du in SEO ein zukunftsträchtiges und beständiges Handwerk für Dich? Definitiv: Nein! Ich habe absolut keine Lust als SEO Geld zu verdienen und mich dauerhaft vom Marktführer abhängig zu machen.
Wenn Du die freie Wahl hättest, von welcher Seite würdest Du Deinen Blog verlinken wollen? Da habe ich keine Prioritäten.
So Jungs und Mädels, ich würde sagen jetzt reicht es dann auch. Für heute habe ich genug Fragen beantwortet. Langsam habe ich schon ein Loch im Bauch. Was mich aber ehrlich noch interessieren würde ist die Frage, ob Euch dieses Stöckchen auch langsam auf den Seier geht oder ob ich mit meiner diesbezüglichen Sichtweise alleine da stehe?