Nero Burning ROM im Test: Eigene CDs und DVDs brennen

Wer schon einmal versucht hat, eigene CDs oder DVDs zu brennen, wird mit Sicherheit wissen, wie schwer sich dies gestaltet, wenn man keine vernünftige Brennsoftware zur Hand hat. Da ich kürzlich eine DVD zur Datensicherung brennen wollte, habe ich mich im Softwarehandel umgehen und dann beschlossen, Nero bzw. Nero Burning ROM zu testen. Schließlich soll Nero eines der besten Programme sein, um Daten auf CD, DVD- und Blu-Ray-Rohlinge zu brennen.

Was mir an Nero Burning ROM besonders gut gefällt, ist die übersichtliche Aufmachung. Gleich nach dem Programmstart öffnet sich ein Assistent, der einen fragt, welche Art von CD gebrannt werden soll. Wer beispielsweise eine Daten-CD (so wie in meinem Fall) brennen möchte, klickt auf das entsprechende Icon und dann geht es im Prinzip auch schon los. Es brauchen nur noch die Dateien ausgewählt und in den Brennordner kopiert werden. Sofern der Rohling schon eingelegt ist, wird per Statusbalken genau angezeigt, wie viel Speicherplatz noch vorhanden ist – so kann die Speicherkapazität des Rohlings optimal ausgenutzt werden.

Richtig gut ist Nero, wenn es darum geht, Boot-CDs zu erstellen. Beim Onlinebanking bietet es sich an, auf Linux zu setzen, um den Computer garantiert ohne Trojaner hochfahren zu können. Das Erstellen einer Linux-DVD ist aber nicht leicht – die meisten Beschreibungen, die im Web finden sind, sind relativ unverständlich. Aber gerade hier kann Nero Burning ROM gut weiterhelfen. Man sagt einfach, dass eine Boot-CD erstellt werden soll. Dann einfach noch die ISO-Datei auswählen und schon wird der Rohling so gebrannt, dass er später bootfähig ist.

Alles in allem ist Nero eine erstklassige Software, weil sie leicht zu bedienen ist und die Rohlinge genau so gebrannt werden, wie es individuell gewünscht wird. Auch den Preis von knapp 50 Euro halte ich für gerechtfertigt, wobei sich die Anschaffung natürlich eher für den bezahlt macht, der relativ häufig brennt.

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