WordPress Themes für das individuelle Blog Gewand

Im Netz sind sie ja massenweise zu finden, die kostenlosen WordPress Themes, die einem jeden Blog sein Design, also sein individuelles Gewand, verleihen. Deutsche WordPress Themes gibt es zwar weitaus weniger als englische, doch auch das individuelle Eindeutschen des bevorzugten Themes ist nicht weiter problematisch oder schwierig zu bewerkstelligen. Mir persönlich stoßen aber zwei Dinge immer ziemlich sauer auf bei diesen WordPress Themes, und zwar die oft mangelhafte Browserkompatibilität sowie die Footer Links, die als Gegenleistung für die kostenlose Nutzung des WordPress Themes verlangt werden.

Dabei finde ich es weniger problematisch, dass überhaupt Footer Links verlangt werden, sondern vielmehr ärgert es mich wenn 3, 4 oder gar noch mehr Links den Footer Bereich zieren sollen. Natürlich optimalerweise alle noch als follow Links. Damit vererbt der entsprechende Blog nicht nur seinen PageRank an die Linkempfänger, sondern sie profitieren auch von der Stärke des verlinkenden Blogs.

Dass themen-unrelevante Footerlinks in der Vergangenheit schon zu Problemen mit Google geführt haben ist eine altbekannte Problematik. Nun sind diese Links aber in den meisten Fällen nicht nur thematisch unrelevant sondern auch noch sprachlich für uns deutsche Blogs, da die Empfängerseiten meistens englischsprachige sind. Deswegen wäre meine erste Reaktion das Abändern der Links in „nofollow“. Nur ist das auch in einigen Fällen nicht möglich, da besonders findige Theme-Kreatoren auf eine Verschlüsselung zugreifen.

Einfach entfernt werden dürfen diese Links aber nicht! Das Copyright für das Theme liegt beim Ersteller und dieser gibt in der Regel das Nutzungsrecht an Euch weiter und „verlangt“ dafür die Links als Gegenleistung. Wurden die Links gelöscht, könnte dadurch das Nutzungsrecht wegfallen und im schlimmsten Falle eine Copyright Verletzung auf Euch zu kommen.

Die wenigsten Blogger sind aber in der Lage oder haben die entsprechende Zeit und Lust, sich ein Theme für ihren Blog selbst zu basteln. Da ich auch WordPress Themes programmiere weiß ich, was dazu notwendig ist, wie es funktioniert und vor allem auch was für eine Arbeit dahinter steckt. Die meisten schrecken vor PHP zurück, doch das sind die geringsten Kenntnisse, die es für eine Theme Programmierung braucht. HTML Kenntnisse sind notwendig und natürlich CSS. Für die Browserkompatibilität muss noch hin und wieder auf CSS Hacks zurückgegriffen werden.

Ansonsten ist es noch nicht schlecht, wenn Graphikprogramme beherrscht werden, vor allem wenn solche Spielereien wie abgerundete Ecken in Einsatz kommen sollen. Der Rest, vor allem die PHP Funktionen und Abfragen können ganz einfach aus anderen Themes abgekuckt werden und sind auch im WordPress Codex im Netz veröffentlicht.

Ich habe mir selbst schon mal überlegt ein paar Themes zu programmieren und anzubieten. Bis dato fehlte mir dafür aber auch die Zeit, denn 6 bis 10 Stunden Arbeit kann man für ein einfacheres Theme schon rechnen. Abgesehen davon sollte es sich dann auch „rentieren“, denn für etwas was keiner braucht oder niemand nutzen möchte Zeit aufzuwenden ist ziemlich sinnlos.

Wie seht Ihr die Thematik WordPress Themes generell? Stört es Euch, dass Eure Seiten oftmals nicht in allen Browsern gleich aussehen? Stören Euch die Footer Links bzw. wie geht Ihr damit um? Und… falls ich das mit den Themes wirklich doch noch mal angehen sollen, was findet Ihr als „Gegenleistung“ gerechtfertigt.

Artikel vom: